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Abteilungen > Photonische Sensorik > Sicherheits- und Prozesstechnik | ![]() |
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Explosiv- und SchwelbranddetektionErklärtes Ziel der Forschung im Bereich der Sicherheit ist es, neue Technologien zu entwickeln, die die Bürgerinnen und Bürger vor Bedrohungen schützen, gleichzeitig aber keine Verletzung grundlegender Menschenrechte darstellen. In dem Bereich Sicherheit spielen laserspektroskopische Methoden eine zunehmend bedeutendere Rolle. Die Anwendung von Spektroskopie kann gleichermaßen zur Identifikation sowie Mengenbestimmung verschiedener Substanzen dienen. In diesem Zusammenhang besteht ein besonderes Interesse an schwingungsspektroskopischen Technologien wie der Raman-Spektroskopie, die ausführliche Informationen über die Struktur von detektierten Stoffen liefert. Einen großen Nachteil bei der Anwendung von Raman-Spektroskopie stellt die geringe Sensitivität dar, die durch den inhärent schwachen Raman-Prozess verursacht wird. Das Hauptproblem für eine praktische Nutzung von auf SERS basierenden Sensoren ist der Mangel an robusten und einfachen Herstellungsstrategien für reproduzierbare nanostrukturierte SERS-Substrate mit einer großen und stabilen Raman-Verstärkung. Aus diesem Grund ist es Ziel des Projekts „Evaluierung der Grenzen und Möglichkeiten der Explosivstoffdetektion mit oberflächenverstärkter Ramanstreuung“, eine auf SERS basierende Apparatur für die Detektion von luftgetragenen Sprengstoffmolekülen und Schwelbrandprodukten zu entwickeln.
Neben der Herstellung kostengünstiger nanostrukturierter SERS-Substrate mit hoher Reproduzierbarkeit, wird ein Prototyp für die Detektion von luftgetragenen Explosivstoffen entwickelt. Das Prinzip dieses Apparates ist die Resublimierung der Analyten auf dem SERS-Substrat.Der Ansatz ist insbesondere für die Detektion von Triacetontriperoxid (TATP) interessant, da viele Detektionsgeräte zwar übliche Explosivstoffe aufspüren können, bei Triacetontriperoxid (TATP) jedoch versagen.
Dieses hochexplosive Material verursacht nicht nur fatale Explosionen, es ist auch erschreckend einfach zu erhalten. Diese Charakteristika führten zu einer vermehrten Nutzung von Triacetontriperoxid bei terroristischen Attentaten. Dieses Projekt ist Teil des Netzwerks „NanoSens – Nanostrukturierte photonische Gassensoren“, kurz NanoSens (InnoNet 16 IN0463), das vom BMWi per VDI/VDE-IT unterstützt wird.
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Ansprechpartner: Dr. Hainer Wackerbarth |
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